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Die Grafschaft Rathelsbeck

 

 

 

 

Die edle Gräfin Agathe II von Rathelsbeck aus dem Erzlehen Tobrinthien führte seit dem Tod ihres Gatten Herbert, dem Grausamen, die Grafschaft Rathelsbeck alleine sehr geschickt und umsichtig.

 

Doch noch grösser als die Liebe zu ihrer Heimat war lange Zeit die Neugier auf ferne Länder und Abenteuer. Agathe war die erste, die dem Aufruf der Königin, das Stauchener Land auf einer diplomatischen Mission zu verlassen, folgte. 
Mit ihrer Erhebung in den Gräfinnen-Stand im Herbst 608 n.SR. kündigt sich für sie eine innenpolitische Karriere an, seitdem versammelt Agathe eine neue Gefolgschaft von tapferen Recken um sich. Dies natürlich im Dienste ihrer geliebten Königin und Freundin Sirinhilde III.

Im Herbst 612 n.SR heiratet die edle Dame nach langer Witwenschaft ihren ehemaligen Lehensherrn Graf Swertreht von Feuermal. Wenige Monate später gebar sie ihm einen Sohn, Harnevard von Rathelsbeck.

 

 

 Graf Swertreht von Rathelsbeck ist ein Krieger und Ritter alten Schlages, etwas rauh, aber liebenswert. Galant zu den Damen, hart, aber gerecht zu seinesgleichen. Seine Ansichten äußert er sehr direkt und ehrlich, was ihn für Sirinhilde III. zu einem zuverlässigen Vertrauten und Berater und einem verlässlichen Mitglied im Rat der Herzöge und Grafen macht.

Gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Hermann leitete er die Geschicke der Grafschaft Feuermal bis er im September 612 n.SR. seine frühere Lehensnehmerin Gräfin Agathe heiratet und seither Graf von Rathelsbeck genannt wird. Swertreht ist stolzer Vater des Ende 612 geborenen Harnevard. Offenbar wurde durch die Vereinigung mit Gräfin Agathe und den Verzicht auf Feuermal der Fluch von der Familie genommen, immer Zwillinge zu zeugen.

Im Spätsommer 613 n.SR. wird Graf Swertreht durch den König zum Erzmarschalls Stauchens benannt.

 

 

 

 

 

 

Harnevard von Rathelsbeck ist der Erbe von Rathelsbeck, er wurde im Winter 612 n.SR. im Ausland geboren. Sein Name erinnert an den verehrten Märtyrer Ritter Harne Melph und den (ebenfalls im Herbst 612 verstorbenen) Berater der Gräfin Halvard Hennebrand.
Im Sommer 613. n.SR. wird der Adelssprössling in einer Sechfaucher-Zeremonie durch Frater Ulrich auf Burg Rathelsbeck vor vielen Zeugen gesegnet. Pate ist König Sgreefried selbst. Damit macht das Grafenpaar deutlich, dass der alte Zweifaucherglauben für Rathelsbeck keinen Bestand mehr hat.

 

 

 

 

  

Marcus von Silberwald ist ein Recke, der erst seit Herbst 611 n.SR. in Stauchen in Erscheinung trat und offenbar die Zeit davor in den nördlichen Steinmarken beheimatet war. Zusammen mit seinen Begleitern ist er pünktlich zum Pilgerfest in Gerinroth eingetroffen um dort die Farnwalder Schützen zu unterstützen. Mit Ausbruch des Bürgerkrieges stand er an der Seite der Rathelsbecker Truppen. In die Gunst der Gräfin Agathe gekommen, führte er 612 n.SR. eine Gruppe Freiwilliger in den Westpass und ermöglichte Arwyn von Wipfelsturm, der König Sgreefried befreite, die Flucht vor den Orkhorden. 613 n.SR. konnte er in Auenfeld beim Gericht über Firswin von Eisbach seine Herkunft belegen und nachweisen, dass Firswin und sein Vater seine Familie und die Familie von Isaboe von Wolfenminster versucht haben auszulöschen. Zunächst steht er als Edelknappe in den Diensten von Graf Swertreht von Rathelsbeck. Ob er sein Erbe, die Freiherrenschaft von Wolfenfels und Minster, wieder beanspruchen kann, wird sich zeigen müssen.

 

 

 

 

Freiherr Friedhold von Freisinn ist Gräfin Agathes ältester Lehnsmann und dient ihr treu und ergeben. Die letzten Jahre hat der Witwer zumeist im Krieg am Westpass verbracht, doch nun scheint seine Herrin ihn zurück nach Rathelsbeck gerufen zu haben. Der Edelmann ist dort wieder häufiger zu sehen. Hier bemüht er sich um Verständnis für die ungewohnt neuen Vorgänge in der Grafschaft und steuert seine große Erfahrung bei, erinnert sich Friedhold doch noch zu gut an die alten Zeiten unter Herbert dem Schrecklichen.
Seitdem Freiherr Timorius von Itter sich der Inquisition angeschlossen hat, verwaltet Friedhold mit geübter Hand die Freiherrenschaft Itter wie auch die Baronie Hohensieg.

Im Jahre 613 n.SR hat der Freiherr einen Elhambrer namens Turim

an Sohnes statt angenommen, da dieser seine leibliche Tochter vor der Sklaverei gerettet hat.

 


 

 

 

Tarim von Freisinn ist der adoptierte Sohn des Freiherren Friedhold von Freisinn und der lange Jahre durch die Sklaverei verschollene Bruder Thessalins, der Leibwächterin der Gräfin Agathe von Rathelsbeck. Durch die heldenhafte Rettung der Tochter des Freiherren, Fiona, die er aus den Händen halunkischer Entführer befreien konnte, erlangte er das Vertrauen ihres Vaters, der seither alles tut, um seinem Sohn das Leben in Freiheit bekannt zu machen. Hier wird er sicher noch einiges an Arbeit zu leisten haben, da Tarim auf fast 20 Jahre Dasein als Gruben - und Arenasklave zurückschaut. Erinnerungen, die sich nur schwer vergessen lassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aesha ist unter den südlichen Stämmen in der Sippe der Tjasverden geboren worden. Die Schamanin Okatéra nahm sie als ihr Kind an und damit in die schamanistische Lehre. Aeshas Blutritual wurde mit 12 Jahren durchgeführt und sie nahm das Erbband der Schamanin an.

Als Aesha das 21 Lebensjahr bendet hatte, forderte Adhan Glad, der graue Stein seinen Pfand und seine Wahl fiel auf Aesha.

Er ließ sie in vielen Dingen unterweisen, z.B. wie man sich als Hofdame zu verhalten hatte, in der Alchemie und vieles andere was seinen Zwecken dienlich war. Dann erhielt sie eine Ausbildung als Goldschmiedin und er selbst, lehrte sie Dinge zu verbinden.

Ein Ereignis das sie zutiefst erschreckte, ließ sie das Band mit Herzog Armunthius von Schwarzwasser brechen und die Flucht antreten.

Sie fand Zuflucht im Hause der gräflichen Hoheiten von Rathelsbeck. Dort bot man ihr eine Stellung als Hofdame an, die sie dankbar annahm. Man gab ihr die Möglichkeit trotz ihrer Stellung Reisen zu unternehmen und für das Haus Rathelsbeck Augen und Ohren offen zu halten, sollte dies nötig sein. Ihre eigenen Ziele hat sie bis jetzt nur wenigen anvertraut.

 

 

Thessalin saba Tânválen út Tamudín ist die Tochter einer ehemaligen Drachenritterin Sigûne zu Kanvoleis, die unter Sirinhilde II. ihren Dienst "wegen Unstimmigkeiten" quittierte und in Thabronith-Osham in die Garde des damaligen Kalifé Shadamút eintrat. Ihr Vater ist einer jener wenigen Wüstennomaden, die den roten Sand und die Felsensteppe Elhambras ihr Zuhause nennen.

Neugierig auf die außerelhambrische Welt ihrer Mutter verließ Thessalin ihre Dienste beim jetzigen Sulvân Shadar Cashan ibn Shadamût sahat Thabronith und fand Aufnahme in die Anwärterschaft der Drachenkriegerinnen in Swânhilds Êre, bis durch jenes Attentat im Juni 611 n.SR. auf die Königin die Drachenritterschaft und ihre Ritterin Cundry zu Gralsend in Verdacht gerieten. Thessa entschied sich, von ihrem Sulvân an ihre elhambrischen Pflichten in seiner Garde erinnert und ihrem Herzen (für die Freiheit der Königin) folgend gegen eine Rückkehr zum Königshof und trug lange wieder das Wappen ihres Sulvâns.

Seit April 612 n.SR. sah man sie als Begleitschutz an der Seite der Hohensieger Baronin Tithiana, seit Sommer 612 n.SR. an der Seite Graf Swertrehts und damit trägt sie nun das Wappen Rathelsbecks.

 

Belian stammt aus einem kleinen Dorf außerhalb der stauchischen Landen. Der Weiler – in der Nähe eines militärischen Wachpostens gelegen – wurde von einer feindlichen Armee vollkommen vernichtet. Belian floh vor den marodierenden Soldaten und zog daraufhin heimatlos umher. Auf seiner Wanderschafft traf er auf Brian de Fries, der ihm vom fernen Stauchen und den Fauchern erzählte. Die beiden verloren sich aus den Augen. Doch eines Tages entschloss sich Belian in das Land jenseits des Ringgebirges zu reisen um dort einen neuen Anfang zu machen. Er heuerte auf Aldyn Caruzos Schiff an und gelangte auf diesem Wege in das Land der Faucher. Im Jahr 613 n.SR. traf Belian in Auenfeld wieder auf Brian de Fries, der ihn als persönlichen Beschützer von Gräfin Agathe in die Pflicht nahm. Unauffällig hält sich Belian seitdem in ihrem Schatten auf, seiner wichtigen Aufgabe kommt er mit großer Aufmerksamkeit nach.

 

 

 

 

Kendrick Gegenwind, magischer Berater der gräflichen Hoheit Agathe II. v. Rathelsbeck.
Als Flüchtling aus Estradam bereiste der zurückhaltende Magier die Stauchischen Landen. Hier setze er sich insbesondere für weitere Flüchtlinge aus seiner Heimatinsel Dria ein, die in Stauchen ein neues Zuhause fanden. Im Jahr 611 n.SR kam er in den Dienst des Freiherren von Veldendt bis die Gräfin erkannte, dass seine Fähigkeiten dort nicht sinnvoll eingesetzt wurden und ihn nach Rathelsbeck holte. Seitdem berät er das hohe Haus.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der grimmig dreinschauende und introvertiert scheinende Anselm aus Engonien wurde in 610 n.S.R. durch Gräfin Agathe II. von Rathelsbeck zum Magister ernannt. Seit etwa diesem Zeitpunkt ist er des öfteren in Rathelsbeck zu sehen und berät Agathe in den Belangen der Grafschaft. Er selbst bezeichnet sich als Gelehrter, nach Kämpfen und bei Vergiftungen werden immer wieder Rufe nach Anselm laut da er sich auf die Heilkunst versteht. Dies würde er aber nicht zugeben da das Arbeit bedeutet, die andere viel lieber machen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Der begnadete und ehrbare Aldyn Caruzo, hellster aller Sterne am weiten Seefahrerhimmel, stammt von der wunderschönen Perlenküste des ehemaligen Königreiches Breskalat. Einen prahlerischen Aufschneider und Betrüger nennen ihn seine Neider, einen charmanten Händler und überaus ehrlichen Weggefährten seine Freunde … und er sich selbst natürlich. Die Wahrheit wird wohl irgendwo zwischen diesen Ansichten in der Nähe von klingenden Münzen zu finden sein.
Sein Hang zur Bescheidenheit jedenfalls ging bereits vor langer Zeit über Bord. 
Nach unzähligen Abenteuern mit seinen langjährigen Gefährten
Brian der Fries und Herrn Lafayette verschlugen Wind, Wellen und die Aussicht auf gute Geschäfte Aldyn Caruzo nach Rathelsbeck, wo ihm die Ehre zu teil wurde, zum Aldermann des Handelskontors der Grafen zu Rathelsbeck in Neu-Freystadt ernannt zu werden. Wollen wir hoffen, dass die Grafen weise gehandelt haben …

 

 

 

 

 

Lafayette, Großkaufmann und Handelsbevollmächtigten der Grafschaft Rathelsbeck handelt mit allen möglichen und unmöglichen Dingen, die in Stauchen seit kurzem reißenden Absatz finden.


Vielgereist weiß er so manch spannende - auch kuriose - Geschichte aus dem Ausland zum besten zu geben. Doch diese unterhält nur den Zuhörer aufs beste, der Lafayettes zurückhaltende Natur zu nehmen weiß und den rechten Augenblick abwarten kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

Heinrich, der helle Barde, mühte sich lange Jahre um Anerkennung und Zuspruch an Höfen und in Tavernen. Immer nahe der Grenze der Unweisheit - auch in Bezug auf das Retten der eigenen Haut - dümpelte er Jahrzehnte im Schatten rühmlicher Redner und bestechender Barden, bis ihn auf dem Lichterfest 610 n.SR. die Muse mehr als küsste (und die Mägde und weiblichen wie männlichen Gäste des Festes) und er den Ehrensang auf "Uli" Ulrich, Frater eines Rathelsbecker Klosters und einstiger Graf von Lichtenfels, dichtete und sang. Auch seine weiteren poetischen und lyrischen Ergüsse werden seither mit wachem Auge und vollem Geldbeutel beäugt und belohnt. Nur im Ausland - so hört man - hat sein Versuch "Ehrlichkeit und Tugend auch über die Stauchischen Grenzen hinaus zu leben und zu verbreiten" eher zu einer gegenteiligen Reaktion geführt. Alles in allem ist jedoch noch viel zu erwarten vom blonden Heinrich.

 

 


Umberto Maria di Galvani wurde als Sohn eines Schauspielers und einer Kräuterhexe in einem überdachten Leiterwagen in der Nähe von Khetanin in Schemurien geboren. Schon als Kind übernahm er den atheistischen Glauben seiner Mutter. Nach einer fluchtartig abgebrochenen Alchimistenlehre beschloss er, etwas Vernünftiges zu lernen und trat in die Compagnie seines Vetters Cassio di Galvani, der stets wie ein Bruder zu ihm war, und dessen Brüdern und Schwestern (also seinen Cousins), ein und in Rulos, Etraklin und Schemurien auf. Nach dem vorläufigen Ende der di-Galvani-Comapgnie tingelte Umberto ein paar Jahre durch die Lande, bis er in einer schummrigen Taverne von Brian de Fries nach Stauchen eingeladen wurde. Dort zeigte er sein Stück "Der Thron von Caramossa", wobei Cassio, Cirnea, Heinrich, zwei T'Ailun sowie er selbst mitspielten, aber niemand beschädigt wurde. Aus diesem Grund wurde er von Gräfin Agathe gebeten, am Aufbau des Rathelsbecker Theaters mitzuwirken, was er, obwohl er körperliche Arbeit scheut, annahm. Umberto leidet an unregelmäßigen Trochäen. Andererseits wird seit langem eine Nähe zu Anapästen nachgesagt. Da fragt man sich, wo das hinfüren soll.

 

Seit Agathes Hochzeit mit Herbert sah man Freifrau Salina, seit sechs Jahren bis zur Herbstturney 608 n.SR. zu Farnwald, an Agathes Seite. Trug sie zunächst noch die bunten Gewänder ihrer Bardenzunft, hatte sie diese, nachdem sie durch die Zofenschule der Baronin gegangen ist, abgelegt, um ihre Herrin in jeder Situation angemessen zur Seite zu stehen. Als Zofe oft durch diverse Neugierigkeiten und ... Instinkte nur mager ihren Diensten nachkommend, konnte sich Agathe ihr jedoch in allen Dingen anvertrauen und nutzte ihre Unterstützung v.a. auf beratender Ebene. Und auch wenn über ihre Herkunft und ihr Tun einige wilde Gerüchte umherirren, die ihr auch die Aufmerksam und einige Vorladungen der Inquisition sicherten, – so soll sie sich in Kräuter- und Liebesdingen wohl ausgekannt und tiefe Einblicke in das Gerücht um sechs statt zwei Faucher gehabt haben - konnte sich Agathe ihrer Loyalität stets sicher sein. Gerüchten zufolge hatte man die Berüchtigte 610 n.SR. der Hexerei für schuldig befunden und sie in einem Kloster in Welfengrund befragt -  so intensiv, dass sie jener Befragung schließlich erlag.

Im Herbst 612 n.SR. strafte ihr Auftreten in Weldendt jene Gerüchte als Lüge ab. Zusammen mit ihrem Gefährten Halvard Hellebrand nahm sie in der Nacht zum 20. Oktober vor den Augen aller Anwesenden den Tod durch die Hand ihres Geliebten an, der sie so vor Schlimmerem bewahrte und in der Auseinandersetzung, die im Anschluss an jenes Opfer folgte, selbst den Tod fand. Jene Ereignisse läuteten schließlich die schicksalshaften Stunden bis zum Urteilsspruch der Faucher und Holmers und Harnes heldenhaftem Opfer ein. "Jedes Ende wird ein Anfang sein", so prophezeite sie hoffnungsvoll. Die Zeit wird zeigen, ob sie Recht behält.

 

 

 

Freifrau Isaboe von Wolfenminster verstarb im Jahre 611 n.SR. im Ausland.

 

 

 

 

 

 


 

 

 

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